A
| B | C | D | E
| F | G | I/J | K
| L | M | N | O
| P | Q | R | S
| T | U | V | W
| XYZ 2D-Barcode Zweidimensionaler Code mit
hoher Zeichendichte, z.B. Maxi Code von United Parcel Service, ca. 100 Zeichen,
oder Data Matrix mit ca. 10 bis 2300 Zeichen.
A ABC-Artikel Klassifizierung
aller Artikel eines Sortiments nach bestimmten Kriterien, z. B. Absatzmenge oder
Zugriffshäufigkeit. A-Artikel haben hohe Absatzmengen bzw. Zugriffshäufigkeiten,
C-Artikel geringe. Die Grenzen zwischen ABC-Gruppen werden im Einzelfall festgelegt. Advanced
Planning and Scheduling System (APS) Mit einem System werden komplexe logistische
Strukturen einer Supply Chain oder eines Unternehmensnetzwerkes in Echtzeit abgebildet. Agile
Reader Bezeichnung für Lesegeräte, die auf mehreren Frequenzen
arbeiten können. Siehe auch Reader. AIM Automatic
Identification Manufacturers. Industrievereinigung der Hersteller von RFID-Systemen. Aktiver
Transponder Wird oft auch alternativ als aktiver Tag bezeichnet. Bei diesem
Transpondertyp wird die für die Funkübertragung benötigte Energie
von einer Batterie geliefert. Diese ermöglicht es, z. B. auch Temperatursensoren
in den Tag zu integrieren. Antenne Eine Antenne besteht in der Regel
aus einer als Sende- und Empfangseinheit dienenden Spule. Sie stellt die Übertragung
von Radiosignalen zwischen Sender oder Empfänger und dem Medium (Luft) sicher. Antikollision Werden
mehrere Transponder gleichzeitig von einem Lesegerät angesprochen, antworten
diese zur selben Zeit und können so zu einer Kollision der Daten beim Empfang
führen. Um das zu verhindern, wendet man Antikollisionsverfahren an. Dabei
werden die Transponder durch spezielle Verfahren einzeln angesprochen. ASL Automatisches
Staplerleitsystem. Auto-ID Automatische Identifikation. Auto-ID-Systeme
bieten die Möglichkeit, Informationen über Waren und Güter bereitzustellen.
Beispiel: Barcode. Automatisches Kleinteilelager Automatisches System
zur Lagerung kleinvolumiger Einheiten, i. d. R. Behälter, mit geringem bis
mittlerem Gewicht.
B Backscatter (Engl.
= Rückstreuung), Kommunikationsmethode zwischen Lesegeräten und passiven
Transpondern. Der Transponder reflektiert die Wellen des Lesegerätes und
moduliert seine Informationen in diese reflektierten Wellen. Barcode Wird
auch Strichcode oder EAN-Code genannt. Dieser Code befindet sich auf jeder Verkaufs-
und Verpackungseinheit. Er wird mittels Scanner gelesen und enthält die Artikelnummer
des Produkts und kann so einem Preis zugeordnet werden. Beacon (Engl.
= Leuchtfeuer), Bezeichnung für aktive Transponder, die in definierten Intervallen
aufwachen und eine Information versenden. Behälter-Umlaufverfahren Anderer
Begriff für Mehrwegbehältersystem, mit der Tendenz, dass der Behälter
mehrere Stationen durchläuft. Beleglose Kommissionierung Der
Mitarbeiter bekommt von der DV-Anlage z.B. über Pickanzeige alle notwendigen
Angaben zum Kommissionieren übermittelt. Er benötigt für den Kommissioniervorgang
kein Papier. Die Pickanzeigen, z. B. Monitore, Funkterminals oder Displays können
stationär an den Regalen bzw. mobil auf einem Kommissionierwagen angeordnet
sein.
C CAS Computer Aided Shipping System. Clearing-/No-Read-Platz Ein
Clearing- oder No-Read-Platz ist eine Arbeitsstation, an der nicht identifizierbare
Ladehilfsmittel oder Artikeleinheiten bearbeitet werden. Im herkömmlichen
Sinne handelt es sich hierbei um Güter, deren Barcodes von der eingesetzten
Scannerstation nicht lesbar sind. Zunehmend werden auch Gewicht und Bildanalyse
zur Identifikation der Einheiten und Kontrolle der Kommissionierung oder Sortierung
verwendet. Computer-Aided-Shipping-System Papierlose Versandabfertigung
und Adressierung von Stückgut- und Palettenaufträgen. Continuous
Replenishment Program (CRP) Kontinuierliches Warenversorgungs-Programm:
Es soll eine kontinuierliche Warenversorgung entlang der kompletten logistischen
Kette vom Hersteller zum Händler erreicht werden. Der Impuls für den
Nachschub geht von der tatsächlichen Nachfrage bzw. durch den prognostizierten
Bedarf der Filialen oder Distributionszentren aus. Customer Relationship
Management (CRM) Mit CRM soll ein Beziehungsmanagement zu den Kunden aufgebaut
werden, das folgende Fragen zu beantworten sucht: - Welche Kunden sind am profitabelsten? -
Welche Leistungen müssen angeboten werden, dass sie langfristig gebunden
werden können? - Wie lassen sich neue Kunden mit dem Ziel langfristiger
Bindung gewinnen?
D Data Sharing Data
Sharing ermöglicht den Zugriff auf gemeinsame Informationen, die dezentral
abgespeichert sein können. Data Warehouse Unter einem Data Warehouse
versteht man eine extensive, benutzerorientierte zentrale Datenbank zur Unterstützung
des Managements im Bereich der Informationsbeschaffung, Analyse und Planung. Display-Paletten Palette,
die neben Transportfunktion auch zur Verkaufspräsentation der Ware im Handel
eingesetzt wird.
E E-Fulfillment Physische
Auslieferung von über Internet bestellten Waren. E-Logistics Überbegriff
für Planung, Steuerung und Ausführung sowie Kontrolle des Waren-, Informations-
und Geldflusses im Zusammenhang mit E-Business-Aktivitäten (Internet). EAN Abkürzung
für Europäische Artikelnummer. Dies ist eine 8- bzw. 13stellige, weltweit
eindeutige maschinenlesbare Auszeichnungsnummer. Die EAN kann entlang der gesamten
Versorgungskette vom Lieferanten bis zum Endkunden als Verweis-Referenz auf die
jeweiligen internen Nummern-Systeme dienen und somit unternehmensübergreifend
für die Kommunikation und Steuerung des Warenflusses genutzt werden. EAN
International Internationale Organisation mit Sitz in Brüssel, zur
Förderung und Weiterentwicklung der EAN-Standards. Angeschlossen sind weltweit
rund 100 nationale EAN Organisationen, für Deutschland GS1 Germany
(ehem. CCG). Edifact Electronic Data Interchange for Administration,
Commerce and Transport. Elektronischer Datenaustausch (s. EDI) mit branchenneutralen Standards. Efficient
Consumer Response (ECR) ECR ist eine kundenorientierte, ganzheitliche Betrachtungsweise
der Prozesskette vom Lieferanten über den Handel bis zur Ladenkasse (Point
of Sale), in der alle kooperieren und zusammenarbeiten. Ziel ist die Ausrichtung
am Kunden und Optimierung der kompletten Prozesskette. Electronic Article
Surveillance (EAS) Elektronische Artikelsicherung, Diebstahlsicherung.
EAS arbeitet mit so genannten 1-Bit-Transpondern. Diese Transponder oder Etiketten
liefern nur die Information Transponder vorhanden oder Transponder
nicht vorhanden. Electronic Data Interchange (EDI) Datendienst
für den papierlosen Austausch von Informationen innerhalb und zwischen Kunden,
Lieferanten und Dienstleistern, der durch bestimmte Datenformate fest definiert
ist und zunehmend auch übers Internet stattfindet. Elektronischer Produktcode
(EPC) Der Datenstandard EPC dient der eindeutigen Identifizierung von Produkten
und Produktarten durch individuelle Zuweisung von Seriennummern. Er berücksichtigt
dabei auch die heutigen Standards wie die EAN und die Nummer der Versandeinheit
(NVE). End-to-End Umfasst alle Aktivitäten von der Kundenbestellung
bis Auslieferung beim Kunden. Enterprise-Resource-Planning System(ERP) System
zur unternehmensweiten Optimierung aller erforderlichen Abläufe zur Erfüllung
des Unternehmensziels, d.h. Abbildung von Informationsströmen, physischen
Strömen und Zahlungsströmen und deren Steuerung. EPC Global EPCglobal
Inc. ist ein Joint Venture zwischen EAN International und dem Uniform Code Council
(UCC). Die Aufgabe des Nonprofit-Unternehmens liegt in der kommerziellen Vermarktung
sowie der Administration des EPC.
F Fern- und
Nahfeld Eine Leiterschleife (Antenne) ist von einem magnetischen Feld umgeben.
Dieses Feld geht kontinuierlich in ein elektromagnetisches Feld über. Ab
einer bestimmten Entfernung beginnt das elektromagnetische Feld, sich von der
Antenne abzulösen, und breitet sich als elektromagnetische Welle im Raum
aus. Ab dieser Entfernung berechnet als Lambda/2pi spricht man vom
Fernfeld. Bis zur Entfernung von Lambda/2pi ist eine induktive Kopplung zwischen
Lesegerät und Transponder möglich. Dieser Bereich wird als Nahfeld bezeichnet. Flachantenne Flache,
leitende Antenne, in der Regel aus einer Metallplatte oder Folie. Flash Bezeichnung
für einen nichtflüchtigen, wieder beschreibbaren Speicher. Frequenz Mit
Frequenz (f) bezeichnet man eine Anzahl von Ereignissen (n) in einer bestimmten
Zeitperiode (T), z. B. die Anzahl der Schwingungen eines Funksignals pro Sekunde.
Die Frequenz wird in Hertz gemessen. Fulfilment Bewerkstelligung
des physischen Nachschubs.
G Gate Wird
oft auch als Tunnel oder Schleuse bezeichnet. Beim Durchqueren eines RFID Gates
werden per Transponder gekennzeichnete Waren automatisch erfasst. Global
Positioning System (GPS) Das Global Positioning System (GPS) ist ein satellitengestütztes
Navigationssystem zur weltweiten Positionsbestimmung, das vom United States Department
of Defense (US-Verteidigungsministerium) betrieben wird. GPS löste das ältere
Satellitennavigationssystem Transit der United States Navy ab. Global Standard
One Dachorganisation der regionalen GS1-Gesellschaften. Ging 2004 aus der
EAN International hervor, nachdem diese 2003 mit der UCC fusioniert hatte. Aufgabe
von GS1 ist die Schaffung von offenen, globalen und unternehmensübergreifenden
Standards sowie das Vorantreiben deren Umsetzung. Siehe auch GS1 Germany. GS1
Germany GS1 Germany (vormals CCG) ist das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum
für unternehmensübergreifende Geschäftsabläufe in der deutschen
Konsumgüterwirtschaft und ihren angrenzenden Wirtschaftsbereichen. Sie ist
Gründungsmitglied der EAN International, deren Standards heute in 129 Ländern
eingesetzt werden. GS1 Germany ist Trägerin des Normenausschusses Daten-
und Warenverkehr in der Konsumgüterwirtschaft (NDWK) im DIN. GTAG Abk.
für Global Tag. International abgestimmter EAN-RFID-Standard.
I/J Interactive
Voice Response Bezeichnung für den Dialog zwischen Mensch und Maschine
mit Hilfe von Sprachcomputersystemen. Internationale Lokations-Nummer 13-stellige
EAN-Nummer zur eindeutigen Identifikation von Lokationen (Lager, Lieferpunkte
etc.). IP-Telefonie Die Kurzform für Internet-Protocol Telefonie.
Sprachsignale werden nicht über Telefonleitungen übermittelt, sondern
in digitalen Datenpaketen über das Internet verschickt. Das Telefonieren
im Future Store funktioniert nicht über das herkömmliche Telefonnetz,
sondern über ein lokales Funknetzwerk (WLAN). Just in Time (JIT) Zeitgenaue
Anlieferung von Bedarfsmaterial, um am Bedarfsort eine Lagerhaltung ganz oder
teilweise zu vermeiden.
K Kassensysteme Über
Kassensysteme wird der Geschäftsverkehr mit dem Endkunden abgewickelt. Neben
dem eigentlichen Kassieren (Registrieren, Rabattieren, Finanzieren) sind zunehmend
auch Dienstleistungen mit direkter Zuordnung der Kundendaten gewünscht (Auswahl,
Umtausch, Reklamation, Verleih, Änderung etc.). Moderne Kassensysteme sind
PC-basierte, offene Systeme, deren enorme Rechenund Speicherleistung zusätzlich
auch die Optimierung weiterer Filialprozesse ermöglicht. Kommissionieren Zusammenstellen
von Einzelpositionen zu einem Auftrag. KPI Key performance
indicators, Schlüssel-Kennzahlen, die Basiszahlen so ins Verhältnis
setzen, dass eine leicht fassbare Information entsteht. Gebräuchliche KPIs
sind Umsatzleistung, Produktivität, Wirtschaftlichkeit oder Rentabilität. Kundeninformationssystem
(KIS) Kundeninformationssystem, wird meist in Form von Terminals in Filialen
aufgestellt, um über Lieferstatus oder Artikel Informationen abzurufen.
L Lesegerät Auch
Reader, Sende-Empfangs-Einheit oder Schreib-/Lesegerät genannt. Antenne,
die die Transponder anfunkt und deren Daten liest. Die meisten Lesegeräte
sind zugleich Schreibgeräte. Sie können per Funksignal Daten auf beschreibbaren
Transpondern hinterlegen. Lesen Die Dekodierung, Extraktion und Darstellung
des eigentlichen Dateninhalts, der neben den für Formatdefinition, Kontrolle
und Fehlermanagement vorgesehenen Bits vom Transponder gesendet wird. Leserate Die
maximale Geschwindigkeit, mit der Daten von einem Transponder gelesen werden können,
ausgedrückt als Bits oder Bytes pro Sekunde. Lesereichweite Dies
ist die maximale Distanz über die eine Kommunikation zwischen der Antenne
eines Lese-/Schreibgeräts und einem Transponder, effektiv ausgeführt
werden kann. Die Lesereichweite kann unter anderem durch Ausrichtung zur Antenne
und durch vorhandene Umweltbedingungen beeinflusst werden.
M MDE Mobile
Datenerfassungs-Einheit: wird oft auch als PDA, Handheld oder Handscanner bezeichnet. Middleware Teil
des RFID-Systems, das das Lesegerät mit dem Backend verbindet. Siehe auch
Lesegerät, Backend. Mobiles Datenterminal (MDT) Datenendgerät,
in dem die erfassten Daten lokal gespeichert und anschließend gesammelt
auf eine Basisstation übertragen werden. Das MDT arbeitet im Gegensatz zum
Funkterminal nicht online, sondern offline.
N Near
Field Communication NFC RFID-Systeme, die im Nahfeld arbeiten, werden als
NFC-Systeme bezeichnet. Der Radius des Nahfeldes wird durch die verwendete Frequenz
bzw. Wellenlänge bestimmt. No-Read Ein No-Read ist eine
Artikeleinheit oder Ladehilfsmittel, dessen Barcode oder RFID-Tag nicht gelesen
werden konnte. Nominal Range Englische Bezeichnung für die mögliche
Leseentfernung, also die Entfernung, auf die ein zuverlässiges Auslesen eines
Transponders möglich ist.
O OOS Out-of-Stock(OOS) Die
besten Marketingstrategien und Supply Chain Konzepte nützen nichts, wenn
der Kunde sein Produkt letztendlich nicht zur gewünschten Zeit in der gewünschten
Menge am gewünschten Ort kaufen kann. Liegt dieses vor, spricht man von der
mangelnden Warenverfügbarkeit (Out-of-Stock). Order Picking Stammt
aus dem Englischen. Entspricht dem deutschen kommissionieren. Outsourcing Funktionen
des Unternehmens (z.B. Lager) werden auf externe Dienstleister übertragen.
P Passiver
Transponder Wird auch als passiver Tag bezeichnet. Im Gegensatz zum aktiven
Tag bezieht der passive Transponder die für die Daten-Funkübertragung
notwendige Energie durch Induktion des Funksignals vom Schreib-/Lesegerät. Personal
Digital Assistant (PDA) Der Personal Digital Assistant (PDA) wird auch
Mobiler Assistent genannt. Hierbei handelt es sich um einen kabellosen Hand-Computer
für Mitarbeiter, ausgestattet mit einem Barcode-Lesegerät oder einer
mobilen RFID Leseeinheit. Er bietet Zugriff auf Warenflusssysteme (Lagerbestand,
nächste Lieferung etc.). Mit dem PDA können die Mitarbeiter auch E-Mails
senden und empfangen. Personal Shopping Assistant (PSA) Personal
Shopping Assistant. Kleiner mobiler Computer mit Touchscreen und Barcode-Scanner.
Versorgt als Einkaufsberater Kunden mit Zusatz-Infos. Verbraucher
scannt selbständig Waren und ermittelt beim Check-out den Endpreis. Point
of Sale (POS) Point Of Sale ist der Verkaufspunkt einer Verkaufsniederlassung,
z.B. Kassen in Verkaufsfilialen, Web-Shop o.ä. Pulkerfassung / Pulkfähigkeit Nahezu
gleichzeitige Erfassung mehrerer Transponder durch ein Lesegerät. Wegen Behinderung
durch Kollision werden die Transponder nicht exakt zum gleichen Zeitpunkt erfasst,
sondern sehr schnell hintereinander. Siehe auch Antikollision.
Q QS
/ QA Qualitätssicherung / Quality Assurance.
R RFID RFID
ist eine Technologie für die berührungslose Datenübertragung auf
der physikalischen Basis elektromagnetischer Wechselfelder, also Radiowellen.
Herzstück der RFID-Technologie ist ein RFID-Transponder. Dieser winzige Computerchip
mit Antenne wird auf verschiedenen Objekten angebracht und enthält einen
Nummerncode, zum Beispiel den Elektronischen Produktcode (EPC, siehe dort). Gelesen
wird der Zahlencode mit einem Lesegerät. RFID Tags RFID Tags
werden auch als Transponder bezeichnet. Sie bestehen aus einem Chip mit integriertem
einfachen Prozessor, Antenne und zugehörigem Speicher. Prinzipiell sind die
unterschiedlichsten Formen realisierbar: z.B. als Münzen, Disks, Etiketten,
Aufkleber, Plastikkarten, Schlüsselanhänger etc. RFID-Tags werden in
aktive und passive Transponder gegliedert. Aus dem engl. to tag = Etikettieren.
S Scanner Im
Bereich RFID: Ein elektronisches Gerät, das Funkwellen senden und empfangen
kann. Wird es mit einem digitalen Signalprozessor kombiniert, der die Wellen in
Informationsbits umwandelt, wird der Scanner als Reader bezeichnet. Im Bereich
Barcode: Allgemeine Bezeichnung für ein Gerät, das einen Laserscanner
(Laserabtaster) integriert hat. Diese Geräte können stationär sein
oder auch mobil. Schreib-/Lesegeräte Schreib- / Lesegeräte
(Reader, Writer) dienen der Abfrage der Informationen von Tags sowie Speicherung
von Informationen im Tag-Speicher. Im Rahmen dieser Arbeit wird grundsätzlich
zwischen stationären Schreib-/Leseeinheiten (z.B. in einem Gate) und mobilen
Schreib-/Leseeinheiten (MDE, Handheld) unterschieden. Schreibgeschwindigkeit Die
Geschwindigkeit, mit der Daten auf einen Transponder übertragen, in den Speicher
dieses Transponders geschrieben und als korrekt verifiziert werden. Angegeben
wird die Geschwindigkeit als durchschnittliche Anzahl von Bits oder Bytes, die
pro Sekunde bis zur vollständigen Durchführung der Transaktion übertragen
werden. SEDAS Sendungsdaten-Austausch-System. Sensor Ein
Gerät, das auf einen physikalischen Reiz reagiert und ein elektronisches
Signal produziert. Siehe auch Scanner. SKU Eine Stock
Keeping Unit (SKU) ist eine Identifikationsnummer in der Lagerverwaltung. Jedes
Produkt im Lager wird vom Händler mit einer SKU versehen. Diese SKU wird
dann benutzt, um ein Produkt aus dem Lager zu bestellen, den Standort zu bestimmen
und den Bestand zu verwalten. Jedes Produkt und jede Variante eines Produkts hat
eine eigene SKU, etwa für verschiedene Farben oder Modelle. Smart Label Das
Smart Label ist eine Kombination aus Barcode-Etikett und passivem RFID-Tag. Smart
Shelfs Smart Shelfs sind mit RFID-Lesegeräten ausgestattete intelligente
Regale. Sie sind in der Lage, falsch eingestellte Waren automatisch zu erfassen.
Außerdem können Leerstände so genannte Out-Of-Stock-Situationen
-vermieden werden, indem die Anzahl der vorhandenen Artikel im Regal erkannt wird.
Das System kann bei Bedarf, einen Mitarbeiter automatisch darauf hinweisen, dass
der bestimmte Artikel im Regal wieder aufgefüllt werden muss. Stammdaten Stammdaten
bezeichnen einen statischen Teil der im Lagerverwaltungssystem verwalteten Dateien.
Diese Daten werden nicht durch Vorgänge im Lager verändert und werden
deshalb als statisch bezeichnet. Sie unterliegen eigenen Verwaltungsfunktionen
innerhalb der Stammdatenverwaltung. Diese Funktionen betreffen das Eingeben neuer
Sätze, die Veränderungen bestehender und Ausgabe des kompletten oder
eines Teils des Datenbestands. Stammdaten sind für Artikel, Ladehilfsmittel,
Lagerplatz, Mitarbeiter, Arbeitsmittel usw. in einer Lagerverwaltung erforderlich. Supply
Chain Management (SCM) Abstimmung aller logistischen Vorgänge und
Funktionen innerhalb der Versorgungskette vom Lieferanten bis zum Verbraucher
mit der Zielsetzung kurzer Lieferzeiten und geringer Kosten.
T Tag Identifikationsmarke
auf Basis von RFID, wird auch vielfach Tag geschrieben, wird manchmal
mit Transponder gleich gesetzt bzw. mit dem Prozessor/Mikrochip, ebenso die Wortkombination
Smart-Tag ist zu finden, to tag: aus dem Engl.: Etikettieren. Tag-it
Transponder Transponder für den Einmalgebrauch, die hierfür in
Etiketten, Aufklebern und Fahrkarten einlaminiert sein können. Tracking
and Tracing Pakettransport und Paketnachforschung (Sendungsverfolgung)
bei Paket-Dienstleistern. Damit kann sich der Kunde jederzeit über den aktuellen
Status einer Bestellung und Sendung informieren. Transponder Englische
Abkürzung für TRANSceive and resPOND. Siehe RFID Tags. Transponder-Etiketten Unsichtbare
Transponderintegration in ein Etikett (s. auch Tag-it-Transponder). Merkmale: -
Lesen und Schreiben berührungslos und ohne Sichtkontakt. - Gleichzeitiges
Lesen von mehreren Transpondern. - Größere Datenmenge direkt am
Produkt verfügbar. - Erhöhte Prozesssicherheit, nahezu 100% Erstleserate.
U UCC Uniform
Code Council. Eine Non-Profit-Organisation, welche den Universal Product
Code beaufsichtigt. Sie ging aus dem UPCC (Uniform Product Code Council) hervor,
welche wiederum aus dem UGPCC (Uniform Grocery Product Code Council) entstand.
Sie ist die Vorgängerorganisation von GS1. Unit Tagging Verwendung
von RFID-Transpondern auf Ladungsträger-Ebene (z.B. Paletten). UPC Abk.
für Universal Product Code. Es handelt sich hierbei um den nordamerikanischen
Barcode-Standard, welcher durch das GS1 (vormals UCC) beaufsichtigt wird.
V Verschlüsselung Datenübermittlung
durch RFID-Transponder erfolgt meistens in Klartext. Einige Modelle senden Informationen
auch verschlüsselt. VMI Abk. für Vendor-Managed Inventory.
Instrument zur Verbessserung der Logistikkette. Dabei ist es dem Lieferanten möglich
auf die Lagerbestände des Kunden zuzugreifen. Der Lieferant ist dafür
verantwortlich, die vorgegebenen Lagerbestände aufrecht zu erhalten.
W WLAN Das
Wireless Local Area Network ist ein lokales Computernetzwerk, das drahtlos funktioniert.
Anstelle von Kabeln werden zur Datenübertragung Hochfrequenz-Radiowellen
benutzt.
X XYZ-Artikel Artikel eines
Sortiments werden nach Absatzschwankungen klassifiziert: - Artikel Absatz
relativ konstant. - Y-Artikel Absatz unterliegt stärkeren Schwankungen. -
Z-Artikel Absatz völlig unregelmäßig, sporadisch.
Z Zahlungssysteme Weiteres
Einsatzgebiet der RFID Technologie. Zugangskontrolle Weiteres Einsatz-Szenario
für die RFID Technologie. |